PET plus (MRT / CT)

Aussagekräftige Hightech-Diagnostik zur Früherkennung von Krebs, neurologischen und Herzerkrankungen

Die Kombination der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) mit der Computer- oder Kernspintomographie ist ein innovatives Verfahren, das die Leistungsfähigkeit der Diagnosen in der Neurologie, Kardiologie und vor allem in der Onkologie
deutlich erweitert.

Positronen-Emissions-Tomographie (PET)

Die Positronen-Emissions-Tomographie ist ein hochempfindliches Verfahren, mit dem Stoffwechselveränderungen mittels markierter körpereigener Moleküle im Körper sichtbar gemacht werden. Die PET beruht darauf, dass natürliche Moleküle kurzfristig angeregt werden und dann in ihren ursprünglichen Zustand zurückfallen (sogenannte Tracer).

PET plus: Kombination mit CT oder MRT

Die Computertomographie (CT) und die Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, kurz MRT) stellen die exakte Anatomie eines Menschen in (Schnitt-)Bildern dar. Der Einsatz des jeweiligen Verfahrens hängt von der genauen medizinischen Fragestellung ab. Dabei ist die MRT eine besonders schonende Diagnosemethode, bei der statt Röntgenstrahlen Magnetfelder eingesetzt werden.
Je nach medizinischer Fragestellung können mithilfe einer Fusionssoftware die Ergebnisse der nuklearmedizinischen PET, die Krebsgewebe durch Stoffwechselveränderungen erkennt, mit dem jeweils angezeigten optimalen bildgebenden Verfahren verknüpft werden, um so zu einer optimalen Lokalisierung von Krankheitsherden zu gelangen.
In vielen Fällen können vorhandene Schnittbilder genutzt und Doppeluntersuchungen vermieden werden.


Haupteinsatzgebiete PET plus

  • Onkologie (Diagnose und Therapie von Krebs)

    Das Prinzip der Untersuchung beruht darauf, dass dem Patienten in den meisten Fällen eine einfache Zuckerverbindung, an die eine signalgebende Substanz gekoppelt ist, injiziert wird. Da Krebszellen einen erhöhten Zuckerstoffwechsel aufweisen und daher einen großen Teil der markierten Verbindungen aufnehmen, können sie erkannt und von gesundem Gewebe unterschieden werden. Mit der PET werden Tumoren häufig deutlich früher als mit anderen bildgebenden Verfahren erkannt. Darüber hinaus kann mit einer Untersuchung der ganze Körper auf verdächtige Herde abgesucht werden. Neben der Früherkennung ist die Methode bei der Verlaufskontrolle nach Chemo- oder Strahlentherapie und zur Beurteilung, ob es zu einem Rezidiv (Rückfall) gekommen ist, hilfreich.

  • Neurologie (Erkankungen des Nervensystems)

    Bei zunehmendem Gedächnisverlust im Alter kann PET eine Demenz vom Typ Morbus Alzheimer von anderen Demenz-Formen (z.B. Morbus Parkinson) unterscheiden. Auch zur Beurteilung von Epilepsie und Hirntumoren wird die PET erfolgreich eingesetzt.

  • Kardiologie (Herzerkrankungen)

    Mit der PET kann nach einem Herzinfarkt abgestorbenes exakt von noch intaktem Herzmuskelgewebe unterschieden und somit die optimale Entscheidung für die weitere Therapie getroffen werden.

PET plus

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PET plus (MRT/CT)

Weitere Informationen

www.radiologie.de 


Ablauf der Untersuchung

Prinzipiell werden zwei Untersuchungen durchgeführt:
Eine PET- und eine CT- oder MRT-Untersuchung. Diese müssen nicht zum gleichen Zeitpunkt und auch nicht in derselben Praxis stattfinden. Falls aussagekräftige aktuelle CT- oder MRT-Bilder vorliegen, können diese zum PET-Termin mit in die Praxis gebracht werden.
Die Aufklärung der Patienten zur PET-Untersuchung erfolgt durch den nuklearmedizinischen Facharzt. In der Regel müssen Patienten ca. 12 Stunden vor Untersuchungsbeginn nüchtern bleiben und am Vortag ist jede körperliche Belastung zu vermeiden. Die PET-Untersuchung dauert inklusive Vor- und Nachbereitung etwa 2-3 Stunden und wird im Liegen durchgeführt. Die Ergebnisse werden direkt im Anschluss mit dem Patienten besprochen.


Vorteile von PET plus für Patienten

  • Frühzeitige und sehr zuverlässige Diagnosen bei Krebs-, neurologischen und Herzerkrankungen
  • 15 Jahre PET-Erfahrung durch Dr. med. Frank Müller (Facharzt fur Radiologie und Nuklearmedizin, Mitglied des Vorstands PET e.V.)
  • Auswahl der angemessenen Schnittbildmethode (CT oder MRT) bei gleichzeitiger Strahlenminimierung
  • Reduzierung von Doppeluntersuchungen durch Nutzung vorhandener CT/MRT-Bilder
  • Beurteilung der Therapie-Wirksamkeit (z.B. nach 2 Zyklen Chemo-, Strahlentherapie) schon nach kürzester Zeit
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