PEM (Positronen-Emissions-Mammographie)

Hochinnovative Krebsdiagnostik

Diese neuartige Spezialanwendung der nuklearmedizinischen Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ermöglicht eine noch detailliertere Abbildung der Brustdrüsen, bei der auch kleinste Bereiche abnormalem Gewebes erkannt werden können.

Positronen-Emissions-Mammographie (PEM)

Mithilfe eines speziellen Tastgerätes (Scanners) ist es möglich, erkrankte Körperteile zu identifizieren und das gesamte Erkrankungsareal abzubilden. Als Ergebnis erhält man sehr scharfe und detaillierte Bilder.

Mittels Positronen-Emissions-Mammographie können Tumoren erkannt werden, die erst 1,6 mm groß sind, was der Breite eines Reiskorns entspricht. In diesem frühen Stadium können Operationen brusterhaltend vorgenommen werden. Außerdem werden alle verdächtigen Krankheitsherde in einem einzigen Untersuchungsgang erfasst, sodass Eingriffe exakt geplant und somit unnötige Operationen vermieden werden können.

Mittels PEM kann weiterhin schon nach kurzer Zeit festgestellt werden, ob eine Therapie wirkt oder ein Therapiewechsel vorgenommen werden muss.

 

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Infobroschüre PEM

Interview mit Dr. Müller, Erklärung der PEM
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Fachinformationen für Ärzte
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Medienecho zu PEM
Fernsehbeitrag (RNF)   
Radiobeitrag (SWR 4)
Interview (Management & Krankenhaus)

Für wen eignet sich die PEM besonders:

  • Patientinnen mit der Verdachts-Diagnose Brustkrebs, denn Studien weisen nach, dass die methodische Zuverlässigkeit der PEM (Spezifität und Sensitivität) über 90 Prozent liegt.
  • Patientinnen mit Brustimplantaten, da die Kompression der Brust nicht so stark ist wie bei der klassischen Mammographie.
  • Jüngere Patientinnen, denn bei PEM kann die Brust trotz des dichten Brustgewebes sehr gut beurteilt werden.
  • Brustkrebspatientinnen während der Strahlen- und Chemotherapie, denn die Wirksamkeit von Strahlen- und Chemotherapie kann schon nach kürzester Zeit beurteilt werden. 
  • Ehemalige Brustkrebspatientinnen, denn die frühestmögliche Entdeckung kleinster Krankheitsherde ist mittels PEM möglich.
  • Patientinnen, für die eine MRT nicht infrage kommt.

PEM


Wie funktioniert eine PEM genau?

Das Prinzip der Untersuchung beruht darauf, dass der Patientin eine einfache Zuckerverbindung, an die eine signalgebende Substanz gekoppelt ist, injiziert wird. Da Krebszellen einen erhöhten Zuckerstoffwechsel aufweisen und daher einen großen Teil der markierten Verbindungen aufnehmen, können sie erkannt und von gesundem Gewebe unterschieden werden. Mittels Positronen-Emissions-Mammographie kann verdächtiges Gewebe genau lokalisiert werden und darüber hinaus mit einer 90 prozentigen Wahrscheinlichkeit als Krebstumor identifiziert werden.

Wenn der Verdacht auf weitere Tumorzellen im Körper besteht, kann direkt im Anschluss mithilfe der bereits erfolgten Injektion eine Ganzkörper-PET Untersuchung angeschlossen werden, ohne zusätzliche Strahlenbelastung.

 

Vorteile der PEM gegenüber anderen Verfahren:

  • Höchste Genauigkeit bei gleichzeitig bester Bildauflösung im Vergleich zu verfügbaren Untersuchungsmethoden (Ultraschall, Mammographie, Mamma-MRT)
  • Komfortable Untersuchung (keine „Röhre“, Untersuchung im Sitzen, geringe Brustkompression)
  • Verdachtsmomente, die sich während der Untersuchung ergeben, können sofort und mit einer sehr hohen Zuverlässigkeit abgeklärt werden.
  • Beim Auffinden von Tumoren kann unmittelbar eine zuverlässige Biopsie durchgeführt werden.

 

PEM


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