Szintigraphie Nieren

Spezielle Informationen zu dieser Untersuchung

Indikationen (Untersuchungsgrund):

  • Abklärung Bluthochdruck, der von den Nieren verursacht werden kann
  • Analyse der Funktion jeder Niere getrennt und der Gesamtfunktion bei Erkrankungen wie
  • Schrumpfnieren
  • Nierenfehllage mit oder ohne Harnabflussbehinderung
  • Störungen im Abfluss der Harnleiter mit Rückfluss (Reflux) oder Aufstau (z.B. Abflussbehinderung durch Tumor)
  • Erfolgskontrolle nach Operationen der Harnwege
  • Funktionsanalyse einer Transplantatniere
  • nach Nierenverletzungen
  • vor gewissen Operationen  
Vorbereitung:

Am Abend vor der Untersuchung 2 Liter, am Morgen der Untersuchung mindestens 1 Liter Flüssigkeit trinken.

Alle Blutdruckmedikamente sind nur am Untersuchungstag wegzulassen. Nach der Untersuchung können sie dann wieder eingenommen werden. Wird die Untersuchung zur Bluthochdruckabklärung vorgenommen, sollte wegen der Medikamente mit der Praxis Rücksprache gehalten werden.

Der Patient muss nicht nüchtern sein, außer zur Bluthochdruckabklärung

Szintigramm

Allgemeine Informationen zur NM

Hauptseite Nuklearmedizin

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Aufklärungsbogen Nierenszintigraphie

Weitere Informationen

www.radiologie.de 

Untersuchungsablauf:

Injektion einer radioaktiv markierten Substanz (Mercaptoacetyltriglycin, MAG 3) in eine Vene am sitzenden oder liegenden Patienten und Aufnahme der Radioaktivitätsverlaufskurven über beiden Nieren für ca. 20 Minuten mit der Gammakamera. Evtl. anschließend noch Einzelaufnahmen von Harnwegen und Nieren oder auch Spätaufnahmen bei behinderter Ausscheidung.

Aktivität: ca. 100 - 130 MBq

Dauer der Untersuchung: ca 1 Stunde

Die Strahlenexposition ist extrem gering, da das Mittel komplett ausgeschieden wird.


Spezielles Vorgehen:

  • Zur Bluthochdruckabklärung wird eine Stunde vor Untersuchungsbeginn Captopril (Hochdruckmedikament) und Lasix (harntreibendes Mittel) oral verabreicht.
  • Falls eine Harnabflussbehinderung vorliegt, wird Lasix in der Mitte der Untersuchungszeit injiziert, um das Ausmaß der Abflussbehinderung abschätzen zu können.

Anschließend Auswertung der Funktionskurven mit Korrekturen nach Alter und Körperoberfläche.

 

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